Arbeiten Sie ständig mit Kreativen oder ist es Ihr erstes Mal?

Lesen Sie hier, was es braucht für den gemeinsamen Erfolg.

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Ich bin Expertin, Handwerkerin, Innovationstreiberin und oft auch die leidenschaftlichste Fürsprecherin Ihrer Kundinnen und Kunden. Mit meiner Arbeit sorge ich dafür, dass die Leistungen und Angebote Ihres Unternehmens vom Markt wahrgenommen und verstanden werden. Dafür setzte ich viel Herzblut und meine gesamte Erfahrung ein.

Aber ich – und auch andere Kreative – können die Welt nicht alleine retten (und auch nicht den Erfolg Ihres Projekts ganz alleine sicherstellen). Ich brauchen dazu Sie, meine Auftraggeberinnen und Auftraggeber. Ich brauche Menschen, die klare Ziele definieren, offen sind für Veränderung und neue Ideen, Menschen die an den Wert einer vertrauensvollen Zusammenarbeit glauben.

Hier habe ich einige Dinge notiert, die für manche von Ihnen selbstverständlich, für andere, die zum ersten Mal eine Kreativ-Agentur beauftragen aber hilfreich sein werden.

01/

Nutzen Sie das Erstgespräch: Es kostet Sie nichts und bringt viel

Gehen Sie vorbereitet ins Gespräch. Am besten ist es, wenn sie bereits ein Briefing mitbringen, falls es schon um ein konkretes Projekt geht.

Fragen Sie mich alles, was Sie interessiert. Lassen Sie sich Auskunft geben über meine Arbeitsweise, meine Erfahrung mit ähnlichen Projekten, über meine Referenzen, meine Stärken und auch meine Schwächen.

Die Zusammenarbeit mit mir ist immer eine – langfristige oder zeitlich begrenzte – intensive Partnerschaft, deren Resultate auch von absoluter Offenheit abhängen. Seien Sie also ruhig ehrlich zu sich selber und zu mir. Es dient der Sache ungemein.

Nach dem Erstgespräch erhalten Sie ein Re-Briefing (um sicherzustellen, dass ich alles richtig verstanden habe) und mein Angebot.

02/

Klare Vereinbarungen ersparen spätere Mißverständnisse

Wir alle – Auftraggeber und Auftragnehmer – haben einen Vorteil davon, Angebot und Beauftragung schriftlich festzulegen. Auftragsumfang, Zeitpunkt und Art der Lieferung sind darin enthalten. Die angebotenen Leistungen werden exakt formuliert.

Woraus setzt sich der Preis zusammen? Handelt es sich um Pauschal- oder Stundenpreise, die auf einer Schätzung des zu erwartenden Zeitaufwands kalkuliert wurden? In welchen Zeitabschnitten erfolgt die Verrechnung? Welchen Zahlungskonditionen gelten und welche Rechte sind im Preis enthalten? Wie viele Korrekturschleifen sind inkludiert und zu welchen Konditionen wird ein eventueller Mehraufwand verrechnet?

All dies kommt auf das Projekt bzw. den Bedarf oder die Vorgaben in Ihrem Unternehmen an. Wichtig ist mir aber in jedem Fall größtmögliche Transparenz. Schließlich ist das Angebot einer der ersten Schritte auf dem Weg in unsere zukünftige Partnerschaft.

03/

Was eine gute Idee ausmacht

Der Auftrag ist erteilt. Das Ziel definiert. Die Rahmenbedingungen festgelegt. Die Zielgruppe klar umrissen. Jetzt geht es an die Ausarbeitung der Idee.

Und hier liegt die eigentliche Herausforderung: Selbstverständlich muss die Lösung kreativ sowie optisch ansprechend sein und den Regeln guter Gestaltung sowie den Anforderungen der Zielgruppe (und den definierten Rahmenbedingungen) gerecht werden. Aber sie müssen vor allem auch funktionieren. Das heißt, der Erreichung des definierten Ziels dienen, sich erklären lassen und verstanden werden.

04/

Feedback geben und Korrekturschleifen konstruktiv gestalten

Für Sie als Auftraggeberin oder Auftraggeber ist diese Phase besonders spannend. Sie bekommen eine erste Lösung für die zuvor formulierten Aufgabenstellungen präsentiert. Jetzt sollen sie Feedback geben. Und auch hier gilt es einiges zu beachten, um diese Phase der Zusammenarbeit so zielführend wie möglich zu gestalten.

Feedback begründen hilft

Versuchen Sie so klar wie möglich zu beschreiben, was Sie sich anders vorgestellt haben (Abstände, Größenverhältnisse, Fotomotive …). Wenn die Auswahl der Schrift (oder eines anderen gestalterischen Elements) begründet ist und verständlich erklärt wurde, dann kann man auf Basis diese Informationen gemeinsam nach Alternativen suchen, die den Anforderungen ebenfalls entsprechen.

Die Entscheidungshierarchie muss geklärt werden

Bei größeren Unternehmen oder mehreren am Projekt beteiligten Partnern ist es von großem Vorteil, wenn Entscheidungen intern abgestimmt und von der Projektleitung an mich weitergegeben werden. So vermeiden Sie zusätzliche Kosten und mögliche Fehlerquellen durch mehrmalige Korrekturen oder Änderungen an unterschiedlichen Versionen.

05/

Nach dem Projekt ist vor dem Projekt:  ein guter Abschluss

Sie als Auftraggeberin oder Auftraggeber sind verantwortlich für die Freigabe zur Produktion, der Veröffentlichung oder eines anderen definierten Projektabschlusses.

Stellen Sie sicher, dass intern alle Freigaben eingeholt wurden und prüfen Sie genau, bevor Sie das „Go“ erteilen. Nach der endgültigen Freigabe des Projekts sind oft nur mehr kostenpflichtige und unter Umständen teure Änderungen möglich.

Wenn dann aber alles zu Ihrer Zufriedenheit erledigt wurde und vielleicht sogar schon erste, positive Reaktionen Ihrer Zielgruppe bei Ihnen eingetroffen sind, dann ist es Zeit für ein Projektabschluss. Vielleicht haben Sie Zeit für ein Treffen (gerne auch Online) oder ein Telefonat mit mir. Es ist hilfreich noch einmal zu besprechen, was gut gelaufen ist, wo es Verbesserungsbedarf gibt und was die „Lessons Learned“ für zukünftige Projekte sind.

06/

Da spricht niemand gerne drüber: Copyright und Nutzungsrechte

Alle Kreative (Grafiker, Fotografen, Architekten, Designer …) haben das Recht Ihre Werke und Ideen zu schützen. Es gibt Werknutzungsrechte, die regional, zeitlich und nach der Art der Nutzung unterschieden werden. Dies ist im Angebot oder den AGBs festgelegt.

In meinen Angeboten sind die räumlich und zeitlich uneingeschränkten Werknutzungsrechte immer enthalten. Die Art der Nutzung ist beschränkt auf Print- und Web (ohne Einschränkung der Besucherzahlen) und muss nur bei einer geplanten Erweiterung der Nutzung (z. B. wenn ein Logo auch für eine App verwendet werden sollte) individuell geklärt werden.

Die Bearbeitungsrechte (Stichwort: offene Daten) müssen individuell vereinbart und abgegolten werden, falls Sie dies wünschen.

Hier finden Sie Checklisten für Agentur-Briefings

Laden Sie eine der Vorlagen herunter und nehmen Sie sich ausreichend Zeit, die darin gestellten Fragen zu beantworten. Sollten Sie Hilfe dabei benötigen, kontaktieren Sie mich unter buero@brigitteroberts.at und wir vereinbaren einen Termin (online oder gerne auch persönlich).